22. Mai 2011

Gulyásleves

Suppe geht immer, hier das Rezept für die Mutter aller Suppen: Gulyásleves. Am besten macht ihr das in einem Kessel über einen offenen Feuer. Da wir etwas Angst um den Holzdielenboden hatten, haben wir entgegen der Tradition die Suppe auf dem Elektroherd gekocht. Das ging auch.
Die überschaubare Zutatenliste:

Gemüse:
Zwei Zwiebeln
Fünf Knoblauchzehen
2 Kartoffeln
2 Karotten
Halbe Sellerieknolle
Weisse Bohnen (selbsteingeweicht oder aus der Dose)

Fleisch
Fetter Speck (Szalonna)
Gutes halbes Kilo Rindfleisch, z.B Hüfte. Oder halb Schwein und Rind. Oder je ein Drittel Lamm, Schwein, Rind

Gewürze
Pfeffer, Kümmel, Salz und reichlich edelsüssen Paprika.

Zeitbedarf
Nehmt euch zwei bis drei Stunden.

1. Alle Zutaten kleinschneiden und zum späteren Fotografieren profimässig auf Holzbrett drapieren. Oben rechts übrigens der Speck.

2. Speck langsam auslassen

3. Zwiebeln und Knoblauch glasig dünsten

4. Fleisch dazu, anbraten. Dabei Hitze steigern.

5. Fleisch anbraten, sobald es sich vom Boden löst, umrühren.

6. Paprika dazu.

7. Mit Wasser bedecken, köcheln lassen.

8. Wenn Wasser fast verkocht ist, wieder mit Wasser bedecken.

9. Wieder einkochen.

10. Wieder Wasser dazu und einkochen

11. Wie ihr langsam merken solltet, ist das der Trick: Aufgiessen, einkochen, aufgiessen, einkochen.

12. Jetzt ist aber mal gut. Pfeffer, Salz, Kümmel und Gemüse bis auf die Bohnen dazu.

13. Mit Wasser auffüllen

14. Kochen bis Gemüse durch ist. Lieber langsam als schnell. Dann noch die Bohnen dazu.

15. Und fertig ist die Gulaschsuppe. Jó étvágyat.

15. April 2011

Olympus Trip 35. A beautiful camera.

In my last post you could see my new Olympus Trip 35, here are the first prints.
I'm really impressed by the quality, and all this with a cheap Müller 200 ISO film.


25. Februar 2011

Weinregal. Klappbar. Frettchensicher.

In der Küche klaffte noch eine Lücke zwischen der Waschmaschine und der Aussenwand. Ungenutzter Platz, der außerdem noch mit Kaninchendraht abgesichert werden musste. Das Hausfrettchen würde sonst hinter den Elektrogeräten rumkriechen, und das wollen wir ja nicht. Dummerweise passt wegen der Sockelleisten, der Einbauwaschmaschine, der festmontierten Arbeitsplatte und dem Heizkörper aber kein normales Regal in die Lücke. Hier die Knaller Lösung: das Klappweinregal. Materialkosten ca. 70 € ohne Elektrowerkzeuge, mit deutlich mehr.

Material
- Zwei Stück Birkensperrholz, 830x400x18
- Sieben Stück Birkensperrholz, 400x225x11
- Holzleisten 15x15
- Karnickeldrat 830x261

- Holzschrauben
- Karrosseriescheiben
- Holzleim

Werkzeug
- Säge
- Holzbohrer
- Holzfräse
- Akkuschrauber/Schraubendreher
- Bohrmaschine
- Schleifpapier
- Zollstock
- Bleistift

Zeitbedarf
- 60 min bei korrekter Messung. Sonst 180 min.

Schritt 1:
Nötige Inspiration kaufen. Ich habe zufällig am Alexanderplatz einen wunderbaren Szent Gaál Passionata (Szekszárd) entdeckt. 15 €. Schnäppchen. Leider nur drei Flaschen.

Schritt 2: Bretter vorbereiten. Wenn nötig Schlitz ins Brett fräsen und ein cm Sperrholz abspalten, damit das Regal sauber über den Sockel passt. Leisten so zusägen, dass exakt eine Breite zum vorderen Rand des Regals fehlt. Im Bild: die komplette Materialübersicht.

Schritt 3: Leisten im 10 cm Abstand aufleimen und verschrauben. Löcher besser vorbohren, dann splittert nix.

Schritt 4: Das sollte dann so aussehen.

Schritt 5: Probehalber in die Lücke setzen um zu prüfen ob alles passt. Oder mal wieder nicht.

 Schritt 6: Mit der Holzfräse Regalböden neu zusägen

Schritt 7: Zweite Anprobe. Sitzt.

Schritt 8: Frontleisten an die Regalböden anbringen. Wiederum aufleimen und festschrauben.

Schritt 9: Kaninchendraht aufbringen. Das Regal soll ja eine Rückwand haben, damit weder Weinflaschen noch Frettchen durchflutschen.

Schritt 10: Regal falten. Sonst passt es ja nicht.

11: Regal einsetzen. Soweit nach hinten schieben, dass die Böden eingesetzt werden können. Langsam vorziehen und Böden einsetzen. Flaschen einräumen. Fertig.

In das Regal passen übrigens 24 Flaschen Wein. Viel Spaß beim Nachbau.

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