20. April 2010

Ein halbes Kilo analog: Zorki 10

Es wird zum ernsthaften Hobby. Eigentlich wollte ich nach den Olympus PEN Experimenten mit alten Kameras aufhören. Aber an diesem Schmuckstück konnte ich einfach nicht vorbeilaufen: Eine Zorki 10 in der Exportversion von KMZ (Daher die lateinische Beschriftung). Massive russische Technik für 7€. Bis auf den Zeitauslöser funktioniert die Kamera einwandfrei, wenn auch die erste Rolle am Ende leichte Transportschwierigkeiten hatte. Ein paar Besonderheiten: Die Kamera hat eine "B" Einstellung aber keine Möglichkeit eine Drahtauslöser zu befestigen. Die ASA Empfindlichkeiten sind abenteuerliche Werte von 16 bis 250. Da 200 fehlt, entweder 100 Film nehmen oder so wie ich in die Mitte zwischen 160 und 250 anpeilen. Das Ergebnis ist ok. Die Kamera hat einen Messsucher, der Mindestabstand zum Objekt sind 1,50m,  in Russland ist halt Platz. Und der Blitzschuh ist eine reine Halterung, man braucht also eine Blitz mit Synchronkabel. Mal sehen wo ich einen passend nuklearbetriebenen finden werde. Hier habe ich übrigens eine wunderbare Bedienungsanleitung gefunden . Nächster Schritt: Zeitauslöser richten.



Update: Die Zorki 10 in meiner Sammlung.

13. April 2010

Dritte Hälfte Halbformat (Und gut is)

Der letzte Stand der Dinge war: Blende meiner Olympus PEN EES-2 gerichtet, aber Ungewissheit ob die Kamera durch meine fachmännische Reparatur gelitten hat. Kurz: Sie hat. Die Bilder waren von Licht und Farbe her prima, aber leider völlig unscharf. Ich hatte schlampigerweise den Fokus verstellt und mir die "Scharf" Position nicht akkurat genug markiert. Es gab Warnungen dass das passieren kann, die habe ich aber natürlich ignoriert. Aber durch diesen Tipp konnte ich es wieder richten. Zum Vergleich: 3x unscharf, dreimal scharf. Ich bin zufrieden. Demnächst geht es hier wieder mit Werbung weiter, oder Essen, oder vielleicht auch mal mit etwas ganz ganz anderem. 

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2. Februar 2010

Zweite Hälfte Halbformat (von drei)

Nach den schlechten Erfahrungen bei Rossmann Ungarn ging der zweite PEN EE2-S Film zu DM (Der ungarische Drogerie-Markt ist ziemlich fest in deutscher Hand). Schnell fertig, für umgerechnet 4 € gab es sauber geschnittene Negative und eine Photo CD mit LowRes-Scans. Dabei zeigt sich, dass der Retrolook der ersten Aufnahmen nicht nur auf Scanfehler sondern vor allem auf eine defekte Blendenautomatik zurückzuführen ist. (Die Sache mit den alten Kameras erinnert mich immer mehr an meine Abenteuer mit alten Autos, aber bis jetzt halten sich die Kosten noch im Rahmen. Ich liege preislich immer noch unter einer Tankfüllung für meinen "seligen" 560er.) Ob ich die Blende dank dieser und dieser Anleitung repieren konnte oder ob ich die gute PEN jetzt völlig ruiniert habe, erfahren wir im nächsten Teil. Danach gibt es auch wieder Werbung.

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